Pressespiegel

«Liebe nicht deinen Nächsten, sondern deinen Jetzigen»

AM 08. FEBRUAR 2017.
erschienen am 08.02.2017 auf jesus.ch

«Man weiss selten, was Glück ist, aber man weiss meistens, was Glück war», bringt die bekannte Schriftstellerin Francoise Sagan auf den Punkt, woran viele Beziehungen leiden. Was uns zum Eheglück fehlt, ist in der Regel nicht der richtige Partner.

Nein, was uns zum Eheglück fehlt, ist nicht der richtige Partner, sondern die richtige Einstellung zu dem Partner, den wir gewählt haben!

Den Blick aufs Richtige richten

Bewusst entdecken zu wollen, wie viel uns durch den anderen geschenkt wird, sorgt für eheliche Klimaerwärmung und bereichert unser Miteinander. Zu lieben, was wir am anderen haben, statt vom perfekten Gegenüber zu träumen, das wir niemals treffen werden, ist der einzig funktionierende Weg, um als Paar glücklich zu sein und es jeden Tag mehr zu werden.

Die Versuchung, nur auf das zu schauen, was uns fehlt, ist so alt wie die Menschheit und nimmt ihren Anfang im Paradies. Statt sich an den vielen erlaubten Bäumen zu freuen und satt zu essen, griffen Adam und Eva nach der einen verbotenen Frucht. Was Glück war, wussten sie, sobald sie den ersten Bissen gekostet hatten. Misstrauen und die Angst, zu kurz zu kommen, schaden gelingenden Beziehungen wie kaum etwas anderes.

Kleine Zeichen der Wertschätzung

Heute ist der richtige Tag, um unserem Ehepartner etwas Gutes zu tun oder ihm dafür zu danken, dass er an unserer Seite ist. Ihr oder ihm einen Brief aufs Kopfkissen zu legen, einen wertschätzenden Kosenamen zu erfinden oder seinen Lieblingssnack heimlich ins Gepäck zu schmuggeln. Heute ist der perfekte Tag für einen Spaziergang im Regen, einen gemütlichen Kinoabend oder ein Glas Wein vor dem Kamin. Heute ist der Anfang vieler glücklicher Tage und Jahre. Vergessen Sie Ihren Nächsten, lieben Sie Ihren Jetzigen!

Freie Rednerin für den Start in die Ehe

AM 07. FEBRUAR 2017.
erchienen am 07.02.2017 auf (Neue Westfälische) nw.de

Höxter/Neuenheerse. Eine Woche für Ehepaare beginnt an diesem Dienstag in Höxter. In der Marriage-Week wird das Thema Ehe bis zum Valentinstag von vielen Seiten beleuchtet. Am Anfang der Lebensgemeinschaft steht die Hochzeit.

Dabei müssen die Paare heutzutage nach dem Standesamt nicht mehr unbedingt vor den Traualtar treten, um den Bund fürs Leben zu schließen. Im Kreis Höxter bieten beispielsweise die Theologen Leona und Thomas Richartz aus Neuenheerse als freie Redner Trauungszeremonien an.

Die Gründe, warum sich Paare für eine freie Trauung entscheiden, seien vielfältig, berichtet Leona Richartz. Das könne beispielsweise der Austritt eines Partners aus der Kirche, die Hochzeit nach einer Scheidung oder auch die Gleichgeschlechtlichkeit sein. „Viele Paare möchten darüber hinaus auch aus den gewohnten Konventionen ausbrechen", sagt Leona Richartz.

Manchmal sei gerade für junge Paare der Schritt zur freien Trauung allerdings nicht leicht. Denn es komme häufiger vor, dass die Familie eine kirchliche Trauung bevorzuge und sich gegen andere Wege sperre. Dabei sei es wichtig, den Tag nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Anders als bei kirchlichen Trauungen sei das Besondere an freien Eheschließungen, dass sie in ihrer Form völlig offen sind.

90 Prozent der Paare wünschen sich eine Hochzeit in der Natur

„Sie kann sowohl religiöse als auch philosophische oder einfach romantische Hintergründe haben." Allerdings, so berichtet die Theologin, gestalten viele Paare den Ablauf eng an den aus der Kirche bekannten Zeremonien. Das Ja-Wort darf nie fehlen.
Das wird bei freien Trauungen übrigens häufig unter freiem Himmel gesprochen. „90 Prozent der Paare wünschen sich eine Hochzeit in der Natur", berichtet Richartz. Das Wetter spiele allerdings nicht immer mit. Beliebte Orte zum Heiraten seien beispielsweise der Gräfliche Park, das Weidenpalais in Rheder oder das Schloss in Gehrden.

Auch wenn der Trend vor etwa 15 Jahren aus den USA nach Europa und zunächst in die Großstädte schwappte, oberflächlich seien die freien Trauungen hier in der Region keinesfalls, sagt die Neuenheerserin, die seit 2009 diese Feste anbietet. Im Gegenteil – die heiratswilligen Paare nehmen die Zeremonien sehr ernst.

Besonders deutlich werde dies an dem Trauversprechen, das sich die Partner gegenseitig zusprechen und meist frei formulieren. „Es ist beeindruckend, wie viele Gedanken sich die Paare machen. Wir hören manchmal wundervolle Gelübde, die auch mich rühren", sagt die Rednerin.

Überhaupt müssen die Paare bei frei gestalteten Hochzeiten intensiv mitarbeiten, weil es den vorgegebenen Ritus nicht gibt. Deshalb gibt es zwei intensive Vorgespräche, die, so sagt Richartz schmunzelnd, manchmal auch einen Hauch von Ehe-Therapie hätten. Denn ihr sei wichtig, dass die Eheleute diesen Schritt ganz bewusst gehen. Wunschtermine sollten heiratswillige Paare frühzeitig buchen – die ersten Termine für 2018 seien bereits vergeben.

Vom Staat anerkannt sind die freien Trauungen allerdings ebenso wenig wie kirchliche Hochzeiten, weshalb sie rein rechtlich nicht den Weg zum Standesamt ersetzen können.

Neben freien Trauungen werden bei Leona und Thomas Richartz auch sogenannte Wiederholungsfeiern nachgefragt, ähnlich der Silbernen und Goldenen Hochzeit. Das Interesse an solchen Zeremonien bestehe quer durch die Bevölkerung. Oft kommen Paare, die eine schwierige Lebenssituation wie eine überstandene Krebserkrankung hinter sich haben und den neuen Lebensabschnitt feiern möchten, berichtet Richartz.

Programm

Die Marriage-Week in Höxter bietet ein vielfältiges Programm. Folgende Angebote können ohne Anmeldung genutzt werden:
„Gemeinsam planen" lautet das Oberthema eines Vortrags am Mittwoch, 8. Februar, um 19 Uhr in der Volkshochschule Höxter-Marienmünster in Höxter, wo Rechtsanwalt Rolf Winklmair zum Thema „Rechtliche Fragen rund um die Ehe" sprechen wird.

"Gemeinsam innehalten" lautet das Motto einer Pilgerwanderung für Paare am Sonntag, 12. Februar, von 14 bis 17 Uhr. Treffpunkt ist am Besucherforum der Abtei Marienmünster. Gewandert wird in den Waldgebieten rund um die Abtei. Dabei gibt es Gesprächsimpulse und Möglichkeiten zum Innehalten.

„Gemeinsam beschenken lassen" können sich Paare am Dienstag, 14. Februar, um 19 Uhr in der Kilianikirche, wo ein ökumenischer Segnungsgottesdienst für Liebende zum Valentinstag angeboten wird.

Auch der HLC Höxter beteiligt sich: Fitness-Kurse für Paare stehen auf dem Programm. Eine Kursstunde kostet zehn Euro pro Paar.

Marriage Week vom 7. bis 14. Februar - Stadt empfängt Ehepaare im Rathaus

AM 31. JANUAR 2017.
erschienen am 21.01.2017 auf www.fokus.de

Die Liebe feiern und Paare ermutigen, darum geht es bei der Marriage Week.
Die "Woche für Ehepaare" wird weltweit rund um den Valentinstag vom 7. bis 14. Februar begangen. Auch in der Region Augsburg findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die sich gezielt an Ehepaare richten und heiratswillige Paare richten. An dem Programm beteiligen sich neben Gruppen und Unternehmen aus Kirche, Kunst und Kultur die Städte Augsburg, Friedberg, Neusäß, Diedorf und Aichach (www.marriage-week-augsburg.de.)

Miteinander tanzen, sich einen Brunch mit Kinderbetreuung gönnen, einen Vortrag oder einen Überraschungsfilm in romantischem Ambiente genießen und vieles andere bietet das Programm, das von einer regionalen Initiativgruppe zusammengestellt wurde. Laut Paar- und Familientherapeutin Dr. Brigitte Nickel versucht die regionale Initiativgruppe der Marriage Week "ein möglichst buntes Programm zusammenzustellen, um viele Paare anzusprechen und sie dort abzuholen wo sie sind. Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft mit Angeboten wie etwa ein Candle-Light -Dinner."Auch Städte in der Region Augsburg zeigen mit einigen Veranstaltungen Flagge für das Anliegen der Marriage Week.

In Augsburg heißt Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer auch in diesem Jahr im Namen der Stadt alle Gäste, die am Thema Paarbeziehung interessiert sind, zu einem Empfang im Rathaus willkommen. Den Gastvortrag zum Thema "Ich und mein Partner - was ist für eine gesunde Paarbeziehung notwendig?" hält der Psychotherapeut und Psychologie-Professor Franz Ruppert aus München. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 11. Februar, 19 Uhr, im Oberen Fletz des Augsburger Rathauses. Laut Karl Krömer, Leiter des Standesamtes Augsburg, steigt die Zahl der Eheschließungen in Augsburg seit Jahren. 2016 wurden 1234 Ehen geschlossen.

Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer wertet dies als Zeichen dafür, "dass die lebenslange Partnerschaft ein Zukunftsmodell ist, das zu Recht durch die Marriage Week im Mittelpunkt einer eigenen Veranstaltungsreihe steht. Weil gute Paar- und Familienverhältnisse für uns alle unverzichtbar sind, kann die Marriage Week durchaus als 'Herzmassage' und 'Wurzelpflege' für unsere Gesellschaft bezeichnet werden."

Eine Woche für die Ehe in Mindelheim

AM 31. JANUAR 2017.
erschienen am 31.01.2017 in der "Ausburger Allgemeinen Zeitung"

Den Valentinstag kennt jeder, die Marriage Week nicht. Noch nicht. Denn wenn es nach Wolfram und Sabine Zeidler aus Friedberg geht, dann soll sich das bald ändern. Die ursprüngliche Idee der Woche für die Ehe und Partnerschaften kommt aus England. Dort ist Richard Kane vor vielen Jahren aufgefallen, dass die Menschen viel Zeit und Energie in ihre Häuser oder Gärten stecken, nicht jedoch in ihre Ehen. Das sollte anders werden, fand er und erfand die Marriage Week. Seit 2009 gibt es auch in Deutschland einen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Grundsätze der „Woche für Ehepaare" bekannt zu machen.
In Augsburg sind die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder schon recht erfolgreich, in Mindelheim haben sie erst im vergangenen Jahr mit Veranstaltungen begonnen. Doch auch hier nimmt die Zahl der Termine und Angebote vom 6. bis zum 14. Februar zu.

Nicht nur Kommerz
„Wir wollen Paaren Ideen und Hilfestellungen geben, sich zusammen etwas Gutes zu tun und in ihre Partnerschaft zu investieren", formuliert es Sabine Zeidler. Sie und ihr Mann waren schon vorher in der Ehearbeit tätig und fanden die Idee so gut, dass sie sich seither dafür engagieren. Das Angebot soll außerdem nicht nur auf Kommerz abzielen, sondern verschiedene Bereiche abdecken.
So wird Martin Uhl, Leiter der Ehe, Familien und Lebensberatung am 6. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der Pfarrei St. Stephan einen kostenlosen Vortrag halten. Titel: „Warum wir uns lieben, warum wir uns streiten". Darin wird er unter anderem neue Erkenntnisse aus der Paarpsychologie vorstellen.
Am Donnerstag, 9. Februar, wird es im Gasthof Alte Post in Mindelheim ein besonderes Candle-Light-Dinner mit kurzen Impulsen für die Paare geben. Von 19 bis etwa 22 Uhr wird dazu ein drei Gänge-Menü serviert. Die Anmeldung erfolgt über Zeidlers bis spätestens 7. Februar unter Telefon 0821/6099545 oder per E-Mail an wolframundsabine. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Segnungsfeier in St. Stephan
Zum Valentinstag gibt es dann am Dienstag, 14. Februar, um 19 Uhr die Segnungsfeier für alle Liebenden in der Stadtpfarrkirche St. Stephan mit Dekan Andreas Straub.
Außerdem bietet die Bäckerei Fäßler die ganze Woche über besonderes Gebäck für Verliebte an, die Goldschmiede Bergmiller gibt einen Nachlass auf ihr Trauring-Sortiment und die Buchhandlung Thurn hat für die Marriage Week ein besonderes Literaturangebot mit Lesenswertem für Paare herausgesucht.

"Die Marriage Week" schenkt Zeit zu zweit

AM 01. FEBRUAR 2017.
erschienen am 01.02.2017 in der Nürnberger Presse

Eine Woche lang können Paare im Februar gemeinsam tanzen, Vorträge hören oder einen Ehekurs besuchen
Die „Marriage Week" bietet Ehepaaren und solchen, die es werden wollen, jedes Jahr vom 7. bis zum 14.
Februar Veranstaltungen, um miteinander Zeit zu verbringen und an der Partnerschaft zu arbeiten. Die Themenwoche wird von zahlreichen Vertretern aus Kirche, Vereinen, Kunst, Unternehmen und Politik organisiert.
Hermann Imhof, Mitglied des bayerischen Landtags und Schirmherr der „Marriage Week" Nürnberg, ist mit seiner Frau seit 40 Jahren verheiratet und findet in der Woche der Ehepaare jedes Jahr neue Impulse: „Wir sind gegen das Ungeheuer der Gewohnheit nicht gewappnet. Viele Dinge im gemeinsamen Leben sind unumgänglich ritualisiert." Die Vielfalt der Angebote helfe dabei, zu begreifen, dass es sich lohnt, für die Ehe zu kämpfen.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an ein breites Spektrum an Paaren, die zwischen Veranstaltungen in Fürth, Erlangen, Heilsbronn, Nürnberg und Stein wählen können. Gespräche mit Experten sollen dabei unterstützen, Probleme aus der Welt zu schaffen und nicht aufzugeben.
Ideen für Unverheiratete
Tanzabende bieten die Möglichkeit, aus dem Alltagsleben herauszukommen und schöne Momente miteinander zu erleben. Unverheiratete Paare können bei Vorträgen, die auf das gemeinsame Leben vorbereiten, Ideen sammeln.
Bei „Love Songs & Gospels" können Paare am 11. Februar ab 19 Uhr in der Immanuel-Gemeinde Nürnberg einen geselligen Abend mit kleinen Häppchen und einem kurzen Theaterstück verbringen. Die Kosten betragen pro Paar 46 Euro und müssen vorher überwiesen werden.
Auch nach der offiziellen „Marriage Week" geht es mit Angeboten weiter. Im CVJM findet im Zeitraum vom 24. Februar bis zum 7. April an sieben Freitagen der Ehekurs „Zeit zu zweit!" statt. Jeder Abend beginnt mit einem gemeinsamen Essen, danach folgt ein Vortrag mit Übungen, die jedes Paar für sich ausprobieren kann. Themen werden unter anderem Kommunikation, Konfliktbewältigung und der Einfluss der Familie sein. Der Ehekurs kostet pro Paar 120 Euro. Interessierte müssen sich vorher anmelden.
Bei der Frage, was eine gute Ehe ausmacht und wie Konflikten aus dem Weg gegangen werden kann, sind sich die Veranstalter einig. „Man muss im Gespräch bleiben, sonst kommt es zu Missverständnissen. Partner sollen sich gegenseitig nicht verändern wollen und freie Zeit außerhalb des Alltagsstresses qualitativ nutzen", erklärt Bettina Wagner vom ökumenischen Ehenetzwerk Erlangen. MINA NOVALIC