Meinungen

Grusswort Joachim Herrmann Bayerischer Staatsminister des Innern

Liebe Eheleute und Liebende, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Marriage Week 2019,

vom französischen Nationaldichter Honoré de Balzac stammt der Satz: „Die Ehe ist eine Wissenschaft.“ Auf den ersten Blick mag dieses Zitat verwundern, assoziieren wir Ehe doch zuallererst mit Liebe, Emotionen und unbändigem Glück und weniger mit der kühlen Nüchternheit einer Wissenschaft.

Doch das gegenseitige Verliebtsein, die gemeinsame Geborgenheit und die zwischenmenschliche Erfüllung, die Ehepaare miteinander verbinden, sind keine Selbstläufer, keine bis zum Lebensende gottgegebenen Selbstverständlichkeiten. Über die Jahre und Jahrzehnte gilt es sich vielmehr immer wieder neu zu entdecken, die Entwicklungen des Partners nachzuvollziehen und gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten – gerade auch in schwierigen Situationen und Krisen. In diesem Sinne ist eine Ehe eine unheimlich komplexe Wissenschaft, aber auch ein immer wieder spannendes und beglückendes Abenteuer.

Ich freue mich darum sehr, dass die Marriage Week Erlangen und Nürnberg auch in diesem Jahr Ehepaare dazu einlädt, tiefer in die „Wissenschaft der Ehe“ einzutauchen. Ich habe gerne die Schirmherrschaft über die Veranstaltungen übernommen. Denn sie bieten die großartige Chance, sich mit dem eigenen Lebensstil in der Ehe auseinanderzusetzen, die Kommunikation neu anzuregen und positive Verstärkungen herbeizuführen. Hier bekommen Ehepaare Anregungen, Impulse und Ideen, damit ihre Beziehung auch weiterhin glücklich verläuft und die Liebe lebendig bleibt.

Ich danke den Veranstaltern und Organisatoren der Marriage Week aufs Herzlichste für ihr wichtiges Engagement, den Wert der Ehe in unserer Gesellschaft zu stärken. Auf dass ihr Angebot zahlreichen Paaren eine Hilfe ist, das Abenteuer der Ehe im Alltag zu feiern!

Joachim Herrmann
Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und für Integration Mitglied des Bayerischen Landtags

Grusswort Mathias Neuner Oberbürgermeister der Stadt Landsberg am Lech

Liebe Paare,
liebe Verheiratete,

daß viele Menschen die Ehe mit romantischen Vorstellungen wie Liebe und Zärtlichkeit verbinden, ist eine Entwicklung des aufstrebenden Bürgertums des 18. Jahrhunderts. Eigentlich war die Ehe zuvor eine nüchterne, pragmatische Angelegenheit.

Diese Zeiten haben sich zum Glück gewandelt. Heute gilt der Tag der Hochzeit als der schönste im Leben, ist frei bestimmt und wird mit viel Aufwand geplant und begangen.
Dennoch sollte man es sich auch heute noch gut überlegen, bevor man den Bund fürs Leben schließt. Eine gute Ehe lebt nicht von Luft und romantischer Liebe allein. Sie braucht auch Kooperation und Vernunft, um die Aufgaben, die man sich als Paar stellt, zu meistern. Dabei ist Vernunft aber nicht das Gegenteil von romantischer Liebe; sie unterstützt sie.

Heute wird niemand mehr gescholten, wenn man in unverheirateter Partnerschaft zusammenlebt und die gemeinsamen Kinder großzieht.
Dennoch fühlen wir uns als Paar oder Familien oft erst dann vollkommen zusammengehörig, wenn wir offiziell »Ja« zueinander gesagt haben. Mit Trauschein erhält das Bild vom gemeinsamen Leben einen schöneren Rahmen – einen Rahmen, der einen zusammenhält und in Erinnerungen schwelgen läßt. Man wird daran erinnert, was man aneinander hat und steht so auch schwierige Phasen besser durch. Daß die Ehe noch immer kein Auslaufmodell ist, legt auch ein Blick auf die Statistik nahe: Es wird wieder mehr geheiratet als geschieden.

Ich freue mich, daß die MarriageWeek nun schon seit über zehn Jahren ein fester Bestandteil unseres umfangreichen Veranstaltungskalenders ist. In der »Woche der Ehepaare« wird das Augenmerk verstärkt auf die Ehe gelegt. In verschiedenen Veranstaltungen rund um die Ehe, Partnerschaft und Zweisamkeit erhalten Paare Anregungen, die eigene Beziehung zu stärken und zu bejahen.

Ich danke den Veranstaltern für ihr Engagement und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Vergnügen und vor allem Zeit für die Partnerschaft.

Erhalten Sie sich Ihre Liebe!

Ihr

Unterschrift Neuner blau 180x82

Mathias Neuner

Oberbürgermeister der Stadt Landsberg am Lech

Grußwort von Frank Heinrich, Bundestagsabgeordneter für Chemnitz



Achthundert Tonnen rote Rosen wurden per Flugzeug im vergangenen Jahr zum Valentinstag nach Deutschland transportiert, um den zusätzlichen Bedarf zu decken. Wenn das kein Beitrag ist, um das Glück in Ehen und Beziehungen zu erhalten? Natürlich weiß auch ich, dass das allein keine einzige Ehe lebendig erhält. Deswegen freue ich mich, dass sich 2019 in Deutschland die Marriage-Week als Woche der Ehepaare zum elften Mal jährt. Rund um den Valentinstag werden unzählige Veranstaltungen angeboten: Das klassische Candlelight-Dinner ist genauso darunter wie Tanzabende oder Einladungen zu Theaterstücken, die Paare augenzwinkernd dazu anregen, über ihre Beziehung ins Gespräch zu kommen. Ich danke Ihnen als Organisatoren, dass Sie sich mit viel Liebe unzählige Ideen einfallen lassen, damit eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens – die Ehe – lebendig und frisch erhalten bleibt.
Aus eigener Erfahrung fühle ich mich Ihnen verbunden. In einer Zeit, in der es noch weitgehend als überflüssig galt, Ehepaare vor und auch nach ihrer Hochzeit zu begleiten, haben meine Eltern bereits diese Art von Unterstützung angeboten. Daraus hat mein Umfeld geschlossen, dass es in meinem Fall wohl kaum eine Notwendigkeit geben könnte, meine Frau und mich in der Startphase unserer Ehe zu begleiten. Leider weit gefehlt. So manchen Holperer oder Stolperstein hätten meine Frau und ich gern ausgelassen, indem auch uns ein erfahrenes Ehepaar an der einen oder anderen Stelle über Hürden hinweggeholfen hätte.
Gestatten Sie mir deshalb, eine kleine Anregung für die  Marriage-Week 2019 zu geben: Vielleicht nimmt das eine oder andere Paar diese Woche zum Anlass, einem anderen Paar anzubieten, dieses über eine gewisse Wegstrecke zu begleiten. Ansonsten wünsche ich mir, dass diese Woche für die Beteiligten eine gewinnbringende Erfahrung wird, an deren Ende fröhliche (Ehe)Paare ihre erfüllten Beziehungen feiern. Und ich denke, jeder, dessen Beziehung bereits mehrere Höhen und Tiefen überdauert hat, wird mir beipflichten, wenn ich Ihnen versichere: „Sie können stolz auf Ihren Ehepartner und Ihre Ehe sein.“

Ihr Frank Heinrich

 

Die Woche der Ehepaare in Stein vom 4. bis 24. Februar 2018 (Pressemeldung)

Die Woche der Ehepaare in Stein vom 4. bis 24. Februar 2018

Stein. Zu einem kleinen Jubiläum laden die Veranstalter der „MarriageWeek“ ein: Schon zum zehnten Mal findet in Deutschland und auch in Stein die Woche der Ehepaare statt. Dabei ist hervorzuheben, dass es sehr bald schon über alle Konfessionen hinweg das gemeinsame Ziel der unterschiedlichen Gemeinden (Initiatoren sind aus Landeskirchlichen Gemeinschaften und Kirchengemeinden) ist: Die Ehe zu stärken und zu fördern.

Ob eine gemeinsame Unternehmung, ein Gottesdienst oder ein Schlemmerfrühstück – es geht um die Beziehung. Die Woche der Ehepaare möchte hier Angebote machen, in die Ehebeziehung zu investieren. Wer in Bewegung kommen will, ist zum Tanz eingeladen. Wer einfach nur Zuhören möchte, darf sich bei der Lesung in der Stadtbücherei zurücklehnen. Erstmalig ist das Angebot von Annette Lösel-Cabuk dabei, sich um die Füße zu kümmern, um die eigenen und die des Partners. Wein und Schokolade an einem Freitag Abend klingt nach einem „verzaubernden Seminar“. Und neben Gottesdiensten auch was typisches für Mann und Frau: „Grillen und Talken“ oder „Outdoor alternativ zur Sofa-Lounge“ oder… - kurz gesagt: „Men on Fire – Ladies on Ice“.

Man darf gespannt sein und sich bitte rechtzeitig anmelden, da die Angebote teils begrenzt sind oder zumindest kalkulieren müssen. Die Ansprechpartner und info-Mail-Adressen sind in der nachstehenden Übersicht zu finden oder unter diesen Homepages:

www.marriageweek-mittelfranken.de (das Gesamtprogramm als pdf)  undwww.marriage-week.de (Suche nach Postleitzahl/Ort). Das Programmheft liegt an vielen öffentlichen Institutionen auch aus.

Die Schirmherrschaft der MarriageWeek 2018 in Deutschland hat das das Schauspielerehepaar Samuel & Sarah Koch (bekannt aus Wetten dass..?) übernommen.

Darüber hinaus ist in den umliegenden Orten wie Roßtal, Schwabach, Heilsbronn und Neuendettelsau, Fürth, Erlangen und natürlich in Nürnberg ein breit gefächertes Angebot.

 

Die Ehe ist (auch) Männersache! Artikel in der Zeitschrift Adam online

„Wie läuft‘s in eurer Ehe?“ – Bei vielen Paare kümmert sich die Frau mehr um die Beziehungspflege als der Mann – und ihr macht es häufig auch mehr aus, wenn sie Unstimmigkeiten im Miteinander wahrnimmt. Dass es richtig gut läuft, dafür tragen selbstverständlich auch die Männer Verantwortung. Einen Beitrag dazu leistet die MarriageWeek in den Tagen vor dem Valentinstag (14. Februar). Sie ist eine fantastische Gelegenheit für Ehemänner und -frauen, ihre Gemeinschaft zu feiern und auf ein neues Level zu heben.

Im vergangenen Jahr haben über 20.000 Teilnehmer mitgemacht bei Candle-Light-Dinner, Tanzabenden, Impulsreferaten, Workshops oder Kulturveranstaltungen. Die „Woche der Ehepaare“ ist ein wundervoller Anlass, gemeinsam als Ehepaar etwas Besonderes zu unternehmen – und die Initiative darf dabei ruhig vom Mann ausgehen.

Gibt es in Ihrer Nähe eine Veranstaltung? Das erfahren Sie über die Internetseite www.marriageweek.de. Mit der komfortablen SuchfunkKon lassen sich zielsicher Events im gesamten Bundesgebiet aufspüren. Die Seite bietet darüber hinaus viele Anregungen für eine gelingende Ehe.

Das Schauspielerpaar Samuel und Sarah Elena Koch übernimmt die Schirmherrschaft für die MarriageWeek 2018. „Wir unterstützen die Marriage Week, weil dort die Ehe gefeiert wird und Paare wertvolle Impulse bekommen, damit der Bund fürs Leben hält“, schreiben die beiden in einem Statement. Das Ehepaar Koch hat 2016 geheiratet und nennt die Ehe „etwas Großartiges“. Ihre Überzeugung: „Wer seine Liebe vor Zeugen bestätigt, hebt sie auf eine höhere Ebene.“ Wenn Ehepaare unterstützt und motiviert würden, helfe das den Einzelnen „und ist ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft.“

Frühere Schirmherren waren u. a. der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Philip Kiril Prinz von Preußen. Koordiniert wird die MarriageWeek in Deutschland von einem unabhängigen, überkonfessionellen Trägerverein. Vorsitzender ist Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin).

Die Idee der MarriageWeek stammt aus England. Dort wurde sie vom Ehepaar Richard und Maria Kane 1996 ins Leben gerufen. Seitdem haben sich immer mehr Länder dieser Woche für Ehepaare vor dem Valentinstag angeschlossen, Deutschland im Jahr 2009. Aus der britischen Initiative ist eine weltweite Bewegung entstanden, die bereits in 20 Ländern aktiv ist. Bis zum Jahr 2021 sollen es 75 Nationen sein.

Marcus Mockler