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Pressemitteilung 3 der MarriageWeek 2012

Pressemitteilung 3 der MarriageWeek 2012
London: MarriageWeek-Start im Westminster-Palast

Die "Woche der Ehepaare" gibt es inzwischen schon in 21 Nationen

Bei der MarriageWeek-Eröffnungsveranstaltung im Londoner Parlamentsgebäude am
6. Februar 2012 gab Richard Kane, der Initiator der internationalen Bewegung, bekannt,
dass es in diesem Jahr bereits in 21 Nationen MarriageWeek-Veranstaltung gibt.
Unter den Rednern der Veranstaltung, an der etwa 90 Personen teilnahmen, waren
neben Richard Kane und Rabbi Ephraim Mirvis Kinloss auch Sir Paul Coleridge, der
als Richter am Obersten Zivilgericht (High Court of Justice, family division) tätig ist,
und der Psychologe und Ehe-Experte Prof. Dr. S. M. Stanley, dessen Forschungsarbeit
u. a. die Auswirkungen von Verbindlichkeit und anderen Faktoren auf Paarbeziehungen
untersucht. Sir Paul Coleridge sprach vor allem über seine Erfahrungen als Familienrichter
und schlug vor, Einrichtungen zu schaffen, die das ganze Jahr über der Förderung der
Ehe dienen. In der britischen Öffentlichkeit war er vor allem durch seine Appelle bekannt
geworden, die Vorstellungen über Ehe und Familie radikal zu revidieren und sich
konsequent am Kindeswohl zu orientieren.
Neben Parlamentsabgeordneten waren auch weitere Politiker, mehrere Bischöfe
und Vertreter von Beratungs- und Familien-Organisationen bei der MarriageWeek-
Eröffnung anwesend, die im historischen Parlamentsgebäude stattfand, das als
"Houses of Parliament" oder "Westminster Palace" bekannt ist. Die Idee für diese
"Woche der Ehepaare", die auch in Deutschland immer mehr Unterstützer findet,
stammt ursprünglich aus Großbritannien und hat dort Tradition: Seit 1996 werden
dort jährlich in der Woche vor dem Valentinstag landesweite Themenwochen zur
Förderung der Ehe durchgeführt.
In Deutschland gibt es seit 2009 MarriageWeek-Veranstaltungen. Ziel der Initiative ist
es, in Ehe lebenden Menschen eine Plattform für gemeinsames Engagement zu
bieten und Ideen sowie Gelegenheiten zu schaffen, Zeit und Kreativität in die
Partnerschaft zu investieren. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von kulturellen
Angeboten (wie z. B. Konzerten, Literaturlesungen und Kinovorführungen) über
Candle-Light-Dinners, ökumenische Gottesdienste und Tanzveranstaltungen bis hin
zu Vorträgen und Ehe-Seminaren.
Informationen über die MarriageWeek in Deutschland: www.marriage-week.de
(Unter "Veranstaltungen" sind auf dieser Website alle Angebote abrufbar,
deren Zahl durch das breit angelegte Netzwerk von Partnern ständig steigt.)
(siehe auch Artikel "The Perfect Storm")
Rolf-Dieter Braun für die Pressestelle der MarriageWeek